Beweggründe/Historie

Das Schlüsselerlebnis für den Start von WippKids war der Todesfall infolge eines Gewaltakts am 18 jährigen Benni im Jahr 2009 vor dem Eingang des Toom-Marktes. 

Wo sind die Grenzen und Werte geblieben? Wo sind die Ursachen zu suchen?

Diese Fragen waren für Thomas Bosbach Anlass WippKids ins Leben zu rufen und eine langfristige Präventionsarbeit in Wipperfürth zu etablieren.

Eine Analyse des Jugendamtes ergab eine Vielzahl von unterschiedlichen Programmen, die an den eigenen Einrichtungen etabliert wurden. Mit dem Ziel das Potential eines gemeinsamen Wissenstands auf gleichem Niveau zu nutzen, wurde mit dem oberbergischen Projekt em-jug ein geeignetes Konzept gefunden.

Em-jug ist ein funktionierendes, etabliertes, vom Innenminister prämiertes und inzwischen bundesweites Konzept, das mit den Vorschulkindern anfängt und in der Grundschule fortgesetzt wird. Mit speziellen, geschlechtergetrennten Kursen wird es auch in den weiterführenden Schulen fortgesetzt.

2010 - Training für 197 Vorschulkinder

Im Jahr 2010 konnten alle 197 Vorschulkinder dank Unterstützung der KSK Köln und des V.o.J.U. (Verein für offene Jugend- und Jugendsozialarbeit e.V.) am Training teilnehmen.

2011 - Training für knapp 200 Vorschulkinder

Auch im Jahr 2011 konnten wieder alle knapp 200 Vorschulkinder am Training teilnehmen. Die Kosten wurden dabei komplett durch einen Sponsor übernommen.

2011 - 5.000€ Förderung durch KSK Köln

An die Sozialstiftung der KSK Köln wurde 2011 ein Förderantrag gestellt, durch den WippKids mit 5.000€ gefördert wurde. Das Geld wurde zur Ausbildung zur/zum TrainerIn von 13 ErzieherInnen der Wipperfürther Einrichtungen genutzt.

2012 - Fortsetzung in der St. Nikolaus Grundschule

Anfang 2012 hat die Grundschule St. Nikolaus mit allen Grundschülern der Klassen 1 bis 4 an den Trainings teilgenommen.

2012 - 3.000€ für kath. Kindertagesstätten

Der Kirchenvorstand der katholischen Kirche in Wipperfürth hat im März 2012 entschieden, die Trainings im Jahr 2012 der sechs katholischen Kindertagesstätten mit 3.000€ zu finanzieren.

2013 - Planung für die Vorschulkinder läuft

In den Kindergärten laufen die Planungen für die Präventionstrainings. Teilweise finden/fanden diese schon statt

2013 - Fortsetzung in der GGS Kreuzberg

Im Februar hat die Grundschule Kreuzberg mit allen Grunschülern der Klassen 1 bi 4 an den Trainigs teilgenommen.

Ausblick

Es darf aufgrund der glücklichen finanziellen Situation der letzten zwei Jahre nicht der Eindruck entstehen, dass die Präventionsarbeit kostenfrei zu realisieren ist. Die Suche nach Sponsoren ruht auf drei Pfeilern:

  • die Unterstützung von Kindern aus finanziell schwachen Familien
  • die finanzielle Unterstützung von Geschwisterkindern
  • die Decklung der Elternbeiträge auf 20€ in den Kindertagesstätten und Grundschulen